[Consumer & Retail-Information vom 11. Dezember 2018] Wenn die besinnliche Zeit vor den Festtagen beginnt, rückt auch gleichzeitig der Konsum in den Vordergrund. Für den Handel sind die Wochen vor dem Jahreswechsel derart bedeutend, dass sie in vielen Segmenten maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg des ganzen Geschäftsjahres entscheiden.

Allerdings ändern sich die Spielregeln. Heutzutage beginnt der Konsumrausch nicht erst mit der Eröffnung der Weihnachtsmärkte, sondern bereits Mitte November, wenn die ersten Rabattaktionen im Vorfeld von „Black Friday“ und „Cyber Monday“ starten. Die Tatsache, dass diese beiden Tage nur kurz vor dem ersten Advent liegen, führt dazu, dass die Konsumenten die Preisnachlässe nutzen, um Weihnachtsgeschenke zu erwerben.

Viele „typische“ Weihnachtsgeschenke – Bücher, Schmuck, Spielwaren – haben mittlerweile einen hohen Anteil am Online-Handel. Für den stationären Handel ist dies eine ungünstige Situation. Kurz vor dem traditionellen Weihnachtsgeschäft müssen die Händler vor Ort auf einem vom e-Commerce initiierten „Black-Friday-Trend“ reagieren, der zu Lasten ihrer Marge geht. Die vorgezogenen Käufe mindern die Umsätze im eigentlichen Weihnachtsgeschäft, das überwiegend ohne Rabattaktionen stattfindet. Erste Kommentare zu den Umsatzzahlen zum Start in die Adventszeit bestätigen die schwierige Situation der stationären Händler, deren Erwartungen vom bisherigen Weihnachtsgeschäft enttäuscht worden sind.

Die IKB erwartet, dass der Weihnachtsumsatz im Handel 2018 mit einem leichten Zuwachs erstmals die 100 Mrd. € Marke überschreiten wird. Vor dem Hintergrund der Rekordmeldungen rund um den Black-Friday werden die Umsätze der Online-Händler im Weihnachtsgeschäft nach IKB-Einschätzung um knapp 15 % im Vergleich zum Vorjahr steigen, auf Kosten des stationären Geschäfts: Veränderte Spielregeln.

 

 

 

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