[Fördermittel-Information vom 27. März 2019] Im Rahmen eines neuen Förderfensters im Umweltinnovationsprogramm stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) mit sofortiger Wirkung Mittel für Investitionen zur Dekarbonisierung der energieintensiven Industrie zur Verfügung. Der Topf des Energie- und Klimafonds (EKF) ist zu diesem Zweck mit 45 Mio. € ausgestattet. Die Förderung ist an die erstmalige großtechnische Anwendung neuer Technologien gebunden. Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen müssen abgeschlossen sein.

“Energieintensive Unternehmen stehen bei der Reduzierung prozessbedingter Treibhausgasmissionen vor besonderen Herausforderungen. Mit dem neuen Förderfenster wollen wir sie bei der Umsetzung technologisch anspruchsvoller Sprunginnovationen für ein klimaneutrales Wirtschaften unterstützen. Der Klimaschutz wird so zum Innovationstreiber für die Wirtschaft, macht den Industriestandort Deutschland zukunftsfähig und erhält hochqualifizierte Arbeitsplätze.” (Zitat Staatssekretär Jochen Flasbarth)

Das neue Förderangebot richtet sich insbesondere an Unternehmen aus den energieintensiven Branchen Stahl, Zement, Kalk und Chemie. Wenn diese am EU-Emissionshandel teilnehmen und prozessbedingt erhebliche Mengen an Treibhausgasen verursachen, können Sie einen Antrag im neuen Förderfenster des BMU-Umweltinnovationsprogramms stellen.

Zudem gibt das BMU bekannt, über das neue Förderfenster hinaus eine neue Förderrichtlinie zur Dekarbonisierung der Industrieproduktion zu erarbeiten, die zukünftig Projekte von der Forschung und Entwicklung bis zur breiten Markteinführung entsprechender Klimaschutztechnologien unterstützen soll. Das Inkrafttreten der Richtlinie ist für 2020 vorgesehen. Einen weiteren Beitrag zur Einhaltung des Klimaschutzplans soll die noch im Jahr 2019 geplante Eröffnung des Kompetenzzentrums „Klimaschutz in energieintensiven Industrien” in Cottbus leisten. Das BMU stellt hierfür in den kommenden vier Jahren rd. 7 Mio. € bereit.

Quellen: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

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