[Fördermittel-Information vom 19. Juli 2018] CO2-Gebäudesanierungsprogramm bleibt wesentliches Instrument der Bundesregierung zur Umsetzung klima- und energiepolitischer Ziele Am 6. Juli 2018 hat das Bundeskabinett den Haushaltsentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Jahr 2019 beschlossen. Der Entwurf veranschlagt ein Budget von rund 8 Mrd. € und soll bis Herbst vom Bundestag beraten, überarbeitet und verabschiedet werden. Aufgrund der sich über ein halbes Jahr hinziehenden Regierungsbildung war es zu einer deutlichen Verzögerung gekommen. Zu den Schwerpunkten zählen die Stärkung von Innovation und Technologie, Neue Mobilität, die Förderung des Mittelstands und der Außenwirtschaft sowie Energie und Nachhaltigkeit. Der Haushaltsschwerpunkt Energie und Nachhaltigkeit begünstigt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben rund um Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Sicherheitsforschung für kerntechnische Anlagen sowie die energetische Gebäudesanierung. Insbesondere das CO2-Gebäudesanierungsprogramm bleibt weiterhin wesentliches Instrument der Bundesregierung zur Umsetzung der klima- und energiepolitischen Ziele. Für das Förderprogramm stehen zur Ausfinanzierung der bis 2011 getätigten Förderzusagen Mittel in Höhe von etwa 286 Mio. € zur Verfügung. Seit 2012 bedient sich dass BMWi für Neuzusagen in den Gebäude-Energieeffizienz-Programmen der KfW aus dem Sondervermögen des Energie- und Klimafonds (EKF),  dem zentralen Finanzierungsinstrument für die Energiewende. Für 2019 sieht der Wirtschaftsplan des EKF Programmausgaben von rund 4,6 Mrd. € vor. Circa 85 Prozent des Gesamtvolumens kommen vom BMWi, wobei die energetische Gebäudesanierung mit einem Budget von rund 2 Mrd. € dominiert. Bei vielen mittelständischen Unternehmen haben sich Förderdarlehen zur Umsetzung von Umwelt- oder Energieeffizienzvorhaben als fester Bestandteil in der Finanzierungsstrategie etabliert, dazu zählt auch das KfW-Gebäudesanierungsprogramm . Die seit Herbst 2017 anziehenden Zinsen haben viele Unternehmen zum Anlass genommen, sich festverzinsliche, zinsvergünstigte und langlaufende Förderdarlehen zu noch günstigen Konditionen zu sichern, was der KfW im letzten Quartal 2017 und vor allem im ersten Quartal 2018 eine anhaltend hohe Nachfrage bescherte. Trotz der mittlerweile von der KfW vorgenommenen Zins- und Konditionenanpassungen bleiben  die Förderprogramme, die von der KfW mit Unterstützung des BMWi für ausgewählte Vorhaben angeboten werden, weiterhin ausgesprochen attraktiv, da sie in Verbindung mit einem langfristigen Förderkredit Tilgungszuschüsse ermöglichen. Besonders hohe Tilgungszuschüsse bis zu maximal 17,5 Prozent des Zusagebetrages  bzw. 175 € pro Quadratmeter Nettogrundfläche sind bei Sanierungen möglich, sofern dieKfW-Effizienzgebäude-Standards erreicht und beihilferechtliche Vorgaben eingehalten werden. Sie planen die Sanierung eines gewerblich genutzten Gebäudes? Gern steht Ihnen die IKB Deutsche Industriebank AG für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung. Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, KfW Bankengruppe

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