Automobilzulieferer: Eigenkapitalausstattung weiter gestiegen, Rendite unter Druck

Von |2019-01-09T15:25:33+00:009. Januar 2019|Kategorien: Branchen & Rohstoffe|Tags: |

[IKB-Information Automobilzuliefer-Industrie – Ausgabe 01/2019]

Hinweise auf die Finanz- und Ertragssituation der deutschen mittelständischen Zulieferer liefert schon seit Jahren eine von der IKB regelmäßig durchgeführte Analyse der Jahresabschlüsse insbesondere größerer mittelständischer Unternehmen. Die aktuelle Auswertung zeigt, dass das starke Umsatzwachstum im Jahr 2017 Effizienz und Profitabilität unter Druck gesetzt hat. Skalenvorteile konnten zwar die Personalaufwandsquote senken, die Materialeinsatzquote ist hingegen gestiegen, und die EBT-Marge sowie die Gesamtkapitalrendite gerieten insgesamt unter Druck. Der Trend zur höheren Eigenmittelquote blieb auch 2017 ungebrochen, vor allem bei größeren Zuliefer-Unternehmen. In dem zu erwartenden herausfordernden Konjunkturumfeld 2019 mag zwar das Umsatzwachstum nachlassen; die Profitabilitätskennziffern sollten sich allerdings bei erneutem Fokus auf Effizienz wieder verbessern. Gleiches gilt angesichts des bestehenden Bedarfs für die Investitionsquote.

1. Einleitung

In die traditionelle IKB-Auswertung von Abschlüssen deutscher mittelständischer Automobilzulieferer sind in dieser Analyse rd. 50 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von fast 40 Mrd. € einbezogen worden. Die Jahresumsätze der einzelnen Firmen liegen zwischen 50 Mio. € und mehreren Milliarden €. Für etwas mehr als die Hälfte der Firmen stehen auch Zwischenergebnisse für das erste Halbjahr 2018 zur Verfügung. Auf dieser Basis können einige Aussagen über die Entwicklungstendenzen im Gesamtjahr 2018 gemacht werden.

Bei den ausgewiesenen Kennziffern handelt es sich um nicht gewogene Durchschnitte aus den Kennziffern. Da die jetzige Auswertung zum Teil andere Firmen als im letzten Jahr umfasst, weicht das Niveau der Vergleichswerte teilweise leicht von den Vorjahreswerten ab. Im Vordergrund der Analyse steht allerdings in erster Linie die Veränderung der Kennziffern und nicht deren absolutes Niveau.

Die Bilanzauswertung gibt einen Einblick, wie gut die Unternehmen im Jahr 2017 aufgestellt waren bzw. aktuell aufgestellt sind, und ist somit eine Momentaufnahme der jüngsten Entwicklung. Diese wird im Kontext makroökonomischer Erwartungen und Trends detaillierter betrachtet. Besonders im Fokus steht hierbei die Auswirkung negativer Konjunkturentwicklungen im Verlauf von 2018 und 2019 auf aktuelle Kennzahlen der Automobilzulieferer.

2. Jahresabschlüsse mittelständischer Automobilzulieferer

2.1 Blick zurück und Auswertung der Jahresabschlüsse

Die weltweite Pkw-Produktion deutscher Hersteller konnte 2017 mit einem Plus von 4,1 % nicht ganz die Dynamik von 2016 (4,6 %) halten. Dennoch gelang mit insgesamt über 8 % in zwei Jahren ein bedeutender Wachstumsschub, der sich vor allem in der Umsatzsteigerung von 2017 niederschlug. Diese hatte sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Im Jahr 2018 konnten die deutschen Hersteller allerdings ihre Pkw-Produktion nicht erneut ausweiten. Verantwortlich hierfür ist die Inlandsfertigung, die im Sommer aufgrund der Probleme bei der WLTP-Umstellung vorübergehend deutlich zurückgefahren wurde. Die Auslandsfertigung dagegen wird zum Jahresende nach wie vor ein Plus aufweisen. Infolge der Produktionsdrosselung im Inlandsmarkt sind ab der zweiten Jahreshälfte auch die Umsätze der gesamten deutschen Automobilindustrie unter Druck geraten. Daher ist für die IKB-Stichprobe das kräftige Umsatzplus von 6,2 % aus dem ersten Halbjahr 2018 zu relativieren; hier dürfte es im weiteren Verlauf des Jahres zu erheblichen Belastungen gekommen sein.

Die Wachstumsbeschleunigung in den Jahren 2016 und 2017 hat zur Folge, dass die Automobilzulieferer Skalenvorteile besser nutzen können. Die hohe Kapazitätsauslastung bedeutet aber auch, dass Unternehmen weniger Bedacht auf Effizienz legen. Fixkosten pro produzierter Einheit konnten aufgrund von Skaleneffekten gesenkt werden. Hierzu gehörte die Personalaufwandsquote, die 2017 von 25,4 % auf 24,8 % fiel, nachdem sie in den Jahren zuvor immer angestiegen war. Variable Kosten hingegen, und insbesondere die Materialaufwandsquote sind infolge der starken Produktionsausweitung von 53,2 % auf 54,2 % gestiegen, nachdem die Quote in den Jahren zuvor immer zurückgegangen war.

Die starke Produktionsausweitung und die Fertigung an der Kapazitätsgrenze haben die Effizienz der Herstellung reduziert. Das kräftige Wachstum 2017 scheint auch ein geringeres Bewusstsein für steigende Kosten mit sich gebracht zu haben. In ihrer jährlichen Auswertung von Jahresabschlüssen argumentiert die Bundesbank in diesem Zusammenhang, dass infolge der starken Nachfrage im Jahr 2017 Unternehmen im Allgemeinen wenig daran gelegen war, steigende Rohstoff- und Vorleistungsgüterpreise durch höhere Effizienz auszugleichen (s. Dezember-Monatsbericht der Bundesbank, 2018). Doch die Erhöhung der Materialeinsatzquote bei den Automobilzuliefer-Unternehmen war bei Weitem nicht so ausgeprägt wie in anderen Branchen – etwa der Metallindustrie. So blieb 2017 die Quote des Materialeinsatzes für die Automobilzuliefer-Industrie immer noch unter dem Niveau von 2015.

Eine sinkende Personalaufwandsquote konnte nicht verhindern, dass sich 2017 die Rohertragsquote verringerte. Auch dies ist der erste Rückgang seit Jahren. Das Jahr 2017 mag zwar durch ein deutliches Umsatzplus gekennzeichnet sein. Es offenbart aber auch verstärkten Kostendruck bzw. eine geringere Effizienzsteigerung.

Gemäß der Auswertung der Bundesbank konnte die Vorsteuer-Umsatzrendite der Nicht-Finanzunternehmen 2017 auf ein Niveau von durchschnittlich 4,8 % verbessert werden. Für die Automobilzuliefer-Industrie ergab sich hingegen eine Verschlechterung. Allerdings lag das Niveau (EBT-Marge) mit 5,8 % deutlich über der Durchschnittsrendite aller von der Bundesbank beurteilten Nicht-Finanzunternehmen.

Kennzahlen, die weniger durch das Boomjahr 2017 geprägt sind, zeigen weiterhin eine positive Entwicklung. So hat sich die Eigenmittelquote erneut verbessert. Hier ist allerdings eine Spreizung zwischen kleinen und größeren Unternehmen zu erkennen. Während die Bundesbank in ihrer Ausarbeitung zu der Schlussfolgerung kommt, dass eine Sättigungstendenz in der Kapitalausstattung bei Großunternehmen zu erkennen ist, deutet die IKB-Auswertung auf das Gegenteil hin: Die Eigenkapitalquote ist 2017 besonders bei großen Unternehmen angestiegen, während sie bei kleineren Unternehmen rückläufig (von 36,9 % auf 34,9 %) war.

2.2 Blick voraus und Einschätzung für 2018 und 2019

2018 hat die deutsche Konjunktur an Tempo eingebüßt: Das BIP-Wachstum dürfte sich von 2,5 % im Jahr 2017 auf geschätzte 1,5 % reduziert haben. Auch für 2019 geht die IKB von einer moderaten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und einem BIP-Wachstum von unter 1,5 % aus. Grundsätzlich bleiben die Risiken aufgrund der starken Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft auch 2019 groß; die meisten Prognosen wurden bereits mehrfach abwärts revidiert. In diesem gesamtwirtschaftlichen Umfeld sollten sich Unternehmen im laufenden Jahr vor allem auf Effizienzsteigerungen fokussieren, während das Umsatzwachstum eine untergeordnete Rolle für die Gewinnsteigerung spielen sollte.

Eine moderate Konjunktur- bzw. Umsatzentwicklung bedeutet, dass der Personalaufwand in Relation zum Umsatz wieder zunehmen sollte. Die Bundesbank betont, dass die Personalaufwendungen für deutsche Unternehmen vor dem Hintergrund hoher Lohnabschlüsse und der Aufstockung der Belegschaft bereits 2018 deutlich angestiegen sein sollen. Dieser Trend dürfte sich 2019 fortsetzen. Gleichzeitig ist mit einem Rückgang der Materialeinsatzquote zu rechnen. Eine weiterhin moderate Entwicklung der Rohstoffpreise würde diese Entwicklung unterstützen. Dadurch ließen sich die aktuell bestehenden Konjunkturrisiken kompensieren. Um die Profitabilität trotz Drucks auf den Umsatz zu erhalten bzw. zu steigern, sollten Effizienzsteigerungen stärker in den Vordergrund rücken, was den makroökonomischen Einfluss auf den Unternehmenserfolg dämpft. Deshalb ist insgesamt durchaus zu erwarten, dass der Druck auf die EBIT-Marge 2019 weniger ausgeprägt sein sollte, als es aufgrund der erwarteten schwächeren Umsatzentwicklung zu erwarten wäre.

Fazit: Effizienz und Rentabilität der Zulieferer haben 2017 infolge des starken Umsatzwachstums und ausgelasteter Produktionskapazitäten leicht nachgelassen. Es kam zur ersten Ausweitung der Materialeinsatzquote seit Jahren, dementsprechend war ein Rückgang der EBT-Marge zu verzeichnen. In einem Umfeld eines moderateren Wachstums sollte der Effizienzrückgang jedoch nicht überbewertet werden.

3. Konjunkturausblick 2019: Im Sog sich eintrübender Erwartungen

In Deutschland hat sich das ifo Geschäftsklima für die Automobilindustrie nach monatelangen und zum Teil deutlichen Verlusten im Dezember 2018 sprunghaft erholt. Dies ist ein wichtiges Indiz dafür, dass die Phase der starken Produktionsrückgänge in den letzten Monaten außerordentlich war und dass sich die Aufholeffekte kurzfristig fortsetzen werden. Für die vorangegangene deutliche Stimmungseintrübung waren nicht nur die Probleme um die EU-weite WLTP-Umstellung verantwortlich. Auch die Konjunkturentwicklung in wichtigen Märkten wie USA und China gibt Grund zur Annahme, dass sich die Absatzmärkte 2019 deutlich weniger dynamisch entwickeln werden. Und dennoch ist aufgrund des Einbruchs der deutschen Automobilexporte vor allem in die EU mit einem Aufholeffekt zu rechnen, der sich in den aktuellen Produktionsmonatsdaten abzeichnet.

Grundsätzlich bleibt der Konjunkturausblick für 2019 mit Risiken behaftet. Hierfür sind nicht nur möglicherweise steigende US-Zölle verantwortlich, sondern auch ein vielleicht ungeordneter Brexit. Ebenso gibt es weniger offensichtliche Unwägbarkeiten wie eine Euro-Aufwertung bzw. US-Dollar-Abwertung, die vor allem für das Jahr 2020 relevant sind. Kurzfristig ist allerdings angesichts der zögerlichen EZB bzw. des Zinsdifferenzials zu den USA nicht von einem nennenswerten Aufwertungsdruck auszugehen.

Aktuelle Pkw-Neuzulassungszahlen sowie das ifo Geschäftsklima für Dezember signalisieren eine wenn auch womöglich träge Produktionserholung in der Automobilindustrie. Diese sollte zwar in den kommenden Monaten weiter voranschreiten. Doch die Unsicherheit über die Entwicklung wichtiger Absatzmärkte lässt einen eher verhaltenen Ausblick für die Umsatzsteigerung bzw. das Produktionswachstum 2019 erwarten. So mögen sich zwar die für die Automobilindustrie relevanten ifo-Werte erholt haben. Doch das ifo Geschäftsklima für die gesamte deutsche Wirtschaft zeigt weiterhin eine Abwärtstendenz, was das positive Korrekturpotenzial für die Automobilindustrie dämpfen könnte. Bezogen auf die gesamtwirtschaftliche Leistung erwartet die IKB ein Wachstum von 1,3 % im Jahr 2019 (s. IKB-Ausblick 2019).

4. Investitionsdynamik und Finanzierungsthemen für 2019

Die Investitionsquote der deutschen Automobilzulieferer ist zwar infolge des kräftigen Umsatzwachstums leicht zurückgegangen. Die Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie bleibt allerdings außerordentlich dynamisch, vor allem im Vergleich zu anderen Branchen. Angesichts der grundsätzlich hohen Innovationsquote und des durch regulatorische Rahmenbedingungen forcierten technologischen Wandels ist dies nicht überraschend. Damit sollte die Investitionstätigkeit zukünftig sehr hoch bleiben. Die Investitionsquote dürfte deshalb – selbst in Anbetracht eines eher moderaten Umsatzwachstums – 2019 erneut ansteigen.

Die Bundesbank kommt in ihrer Jahresabschluss-Auswertung von Nicht-Finanzunternehmen zu der Schlussfolgerung, dass die Unternehmen im Jahr 2017 ihre Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach Jahren der Zurückhaltung deutlich ausgeweitet haben. Hierbei scheint die Akquisitionsfinanzierung eine vorrangige Rolle gespielt zu haben. Eine weniger überzeugende Konjunktur und der Strukturwandel in der Automobilindustrie belasten hingegen die Risikoeinschätzung der Kreditinstitute bezüglich der Automobilbranche. So sollten sich die externen Finanzierungsbedingungen im Jahr 2019 durchaus als herausfordernder gestalten, als dies in den letzten Jahren der Fall war. Auch werden Detailangaben z. B. vom Orderbuch für die Validierung der Planung und des Investitionsbedarfes aus Bankensicht immer bedeutender. Weitere Finanzierungsthemen in der Automobilindustrie sind unter anderem:

  • Die Abkehr von blockfälligen Finanzierungsformaten wie Schuldscheindarlehen aufgrund steigender Refinanzierungsrisiken.
  • Eine stärkere Nutzung von klassischen Finanzierungsinstrumenten wie KfW-refinanzierte Investitionskredite.
  • Eine generelle Diversifizierung der Finanzierungsquellen: mittelfristige Working-Capital- und Basisfinanzierungen über Konsortialkredite, langfristige Investitionsfinanzierung über KfW-refinanzierte Kredite, Finanzierung von Umbauprozessen über Bonds oder individuell strukturierte Schuldscheindarlehen sowie Off-Balance-Instrumente wie Factoring, Leasing oder Projektfinanzierungen.
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